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| | Buch: | Es war einmal ein Palästina: Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 17. Juli 2006, Gebunden, Verkaufsrang 126852 |
| Preis: | 14,90 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Tom Segev hat ein fabelhaftes, hoch aktuelles Buch geschrieben." (DIE ZEIT )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Leserkommentare:* Klare Kaufempfehlung - auch für Einsteiger. (5 von 5 Punkten) meint M.G. Die ausführlichen Rezensionen haben mich zum Kauf dieses Buches bewogen, und ich kann mich diesen voll und ganz anschließen. Tom Segevs Buch ist gut und breit recherchiert, liest sich wie ein Roman. Es ist ein "Muss", wenn man mehr über die Ursachen und Hintergründe des andauernden Nahost-Konflikts erfahren will. Ich empfehle das Buch nicht nur als Ergänzungs-, sondern auch als Einsteiger-Lektüre. Ich habe es mit großem Gewinn gelesen und vergebe deshalb 5 Sterne.
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| | Buch: | 1967: Israels zweite Geburt |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 14. Mai 2007, Gebunden, Verkaufsrang 343612 |
| Preis: | 28,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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„Dieses Buch handelt nicht alleine von einem Krieg. Es beschreibt vielmehr eine Gesellschaft vor, in und nach einem Krieg. Nicht das detaillierte Schlachtenporträt ist sein Metier, sondern die einfühlsame Schilderung von Menschen, ihren Entscheidungen und den Folgen ihres Tuns. Wer verstehen will, warum Israel 1967 gegen seine Nachbarn losschlug, kommt an diesem Meisterwerk erzählender Geschichtsschreibung nicht vorbei. Sein Autor, Tom Segev, dessen Vater 1948 im israelischen Unabhängigkeitskrieg getötet wurde, zählt zu den „Neuen Historikern“ seines Landes, die begonnen haben, die Geschichte des Zionismus und des Staates Israel neu zu bewerten.“ (NEUE ZÜRICHER ZEITUNG )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Pflichtlektüre (5 von 5 Punkten) meint M.G.H. aus Wien Tom Segev schreibt nicht nur die Geschichte des Sechstagekrieges. Er erklärt die Geschichte Israels von der Staatsgründung bis zur "Zweiten Geburt Israels". Das Aufeinanderprallen der Kulturen, den inneren Konflikt im Staate zwischen den orientalischen Juden und den Europäern, die vor und nach dem zweiten Weltkrieg kamen, das Ringen um die Entscheidungen vor dem Krieg, er beschreibt die Charaktere der Protagonisten, von Eschkol über Dayan und Begin bis zu Peres und Rabin. Diese kommen teilweise ganz anders ins Bild, als man sie bisher im Westen gesehen hat. Ebenso natürlich die Rolle der Amerikaner. Das Buch ist aber vor allem eine Sozial-und Kulturstudie des Israel der damaligen Zeit, akribisch und unendlich faktenreich recherchiert, spannend und intelligent geschrieben. Pflicht für alle Interessierten!!
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| | Buch: | Die ersten Israelis - Die Anfänge des jüdischen Staates. |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 7. April 2008, Gebunden, Verkaufsrang 145539 |
| Preis: | 24,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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1948-2008: Sechzig Jahre Staat Israel Die Staatsgründung Israels im Mai 1948 war eines der wichtigsten und folgenreichsten Ereignisse der letzten hundert Jahre. Tom Segev schildert in gewohnt anschaulicher und eindrucksvoller Art nicht nur die dramatischen Bedingungen, unter denen Israel geboren wurde, sondern auch die ersten formativen Jahre des jungen Staates. Das Buch ist unerlässlich für ein Verständnis der Konflikte, die die israelische Gesellschaft bis heute beschäftigen und spalten. Am 14. Mai 1948 verkündete David Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel. Seine Proklamation wurde von Tausenden von Juden stürmisch begrüßt und auf den Straßen Tel Avivs, Jerusalems und Haifas gefeiert. Noch in derselben Nacht aber erklärte eine Allianz aus arabischen Staaten Israel den Krieg. Nach diesen ersten gewalttätigen und turbulenten Monaten und einem militärischen Sieg stand der junge Staat vor gigantischen Herausforderungen: Tausende von Immigranten mussten integriert, neue Siedlungen errichtet, Schulen und Universitäten gegründet, Fabriken und Betriebe aufgebaut werden. Wie kein Zweiter versteht es Tom Segev, ein Zeitgemälde der ersten Generation der Israelis mit all ihren Widersprüchen zu entwerfen. Indem er gleichermaßen die großen politischen Zusammenhänge und die individuellen Perspektiven zusammenführt, beschreibt Segev das Bild einer jungen israelischen Gesellschaft, die einerseits eine Notgemeinschaft und zugleich tief gespalten war: Immigrierte Holocaust-Überlebende trafen auf Siedler der ersten Stunde, Juden trafen auf Palästinenser, zionistische Mythen wurden von der harten politischen Realität infrage gestellt. Medienthema: 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels im Mai 2008. "Historische Entwicklungslinien verwebt er gekonnt mit den Biographien bekannter und weniger bekannter Persönlichkeiten. [...] Segev erweist sich dabei einmal mehr als ein begnadeter Geschichtenerzähler." Tagesspiegel über "Es war einmal ein Palästina" "Der klügste Historiker Israels ist auch noch einer der besten Erzähler." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung "Ein Muss für jeden, der den Nahost-Konflikt verstehen will." The New York Times Book Review
Leserbewertungen: Durchschnitt: 2.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 3 Bewertungen)
Leserkommentare:* sehr aufschlussreich (4 von 5 Punkten) meint m. Ja, es stimmt! Das Buch quillt geradezu über von ausführlichen Zitaten und Fußnoten, zwischen denen sich hier und da auch normaler Text befindet;-). Auf der anderen Seite empfand ich es als sehr angenehm, wie sich der Autor selbst mit Beurteilungen und Kommentaren zurücknimmt. Tom Segev lässt die von ihm ausgewerteten Archive sprechen: Tagebucheinträge Ben Gurions, Sitzungsprotokolle, Befehle, Briefwechsel, Presse, Berichte, Statistiken etc. Auch wenn sich das Buch dadurch nicht so flüssig lesen ließ, übten diese direkten Einblicke doch eine ganz besondere Faszination auf mich aus.
Die Fußnoten hätte er sich sparen können und diese besser in Text eingearbeitet. Dieses ständige hin und her springen war schon etwas nervig. Auch ich hatte den Eindruck, dass Segev versucht die verwerflichen Vorgehensweisen der Israelis, z.B. gegenüber den Palästinensern, so ein bisschen in die Masse der dargebotenen Informationen einzubetten. Dennoch werden diese Dinge mit einer schonungslosen Nüchternheit von Segev präsentiert, die den Schrecken und die Unverständlichkeit dieser Ereignisse eher noch unterstreicht denn verharmlost.
Unter dem Strich erhält man mit diesem Buch sehr viele unverfälschte, interessante, erstaunliche und z.T. leider auch erschreckende Informationen zum Thema Israel und keine vorgekaute Meinung. Einen Stern Abzug gibts lediglich für die aus meiner Sicht etwas umständliche Strukturierung des Buches.
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| | Buch: | 1967: Israels zweite Geburt |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 20. April 2009, Gebunden, Verkaufsrang 169610 |
| Preis: | 16,95 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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"Eine brillante Darstellung des Sechstagekriegs: Das wohl beste Buch über jene Tage, die für Israel und den gesamten Nahen Osten so schicksalhaft wurden." (Saul Friedländer )
Leserbewertungen: Durchschnitt: 3.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Pflichtlektüre (5 von 5 Punkten) meint M.G.H. aus Wien Tom Segev schreibt nicht nur die Geschichte des Sechstagekrieges. Er erklärt die Geschichte Israels von der Staatsgründung bis zur "Zweiten Geburt Israels". Das Aufeinanderprallen der Kulturen, den inneren Konflikt im Staate zwischen den orientalischen Juden und den Europäern, die vor und nach dem zweiten Weltkrieg kamen, das Ringen um die Entscheidungen vor dem Krieg, er beschreibt die Charaktere der Protagonisten, von Eschkol über Dayan und Begin bis zu Peres und Rabin. Diese kommen teilweise ganz anders ins Bild, als man sie bisher im Westen gesehen hat. Ebenso natürlich die Rolle der Amerikaner. Das Buch ist aber vor allem eine Sozial-und Kulturstudie des Israel der damaligen Zeit, akribisch und unendlich faktenreich recherchiert, spannend und intelligent geschrieben. Pflicht für alle Interessierten!!
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| | Buch: | Es war einmal ein Palästina - Juden und Araber vor der Staattsgründung Israels |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 23. Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 565126 |
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Brandherd Palästina: Der Konflikt zwischen Arabern und Juden um die Herrschaft im Heiligen Land ist seit Jahrzehnten ungelöst. Tom Segev, Historiker und Journalist von internationalem Rang, zeigt, wie es dazu kam. Aus einer Fülle bislang unerschlossener Quellen rekonstruiert Segev eine dramatische Ära grenzenloser Möglichkeiten und tragischer Fehlentscheidungen: die so genannte Mandatszeit von 1917 bis 1948, als nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches die Briten die Macht in Palästina ausübten und verhängnisvollerweise sowohl Arabern als auch Juden das Land versprachen. Er macht uns mit so legendären Figuren wie Lawrence von Arabien, General Allenby, König Faisal, Chaim Weizmann und David Ben-Gurion, aber auch mit einer bunten Mischung von Pionieren, Einwanderern, Abenteurern, Geheimagenten, Diplomaten und Fanatikern bekannt. Segev zeichnet die Entstehung zweier Nationalbewegungen nach, ihren unaufhaltsamen Weg in die gewaltsame Konfrontation und kommt zu einer radikalen Neubewertung der britischen Mandatsmacht. Anstatt pro-arabisch, wie gemeinhin angenommen, hätten die Briten tatsächlich konsequent prozionistisch gehandelt aus der antisemitischen Überzeugung heraus, die Juden drehten das Rad der Geschichte.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.5 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 9 Bewertungen)
Leserkommentare:* Klare Kaufempfehlung - auch für Einsteiger. (5 von 5 Punkten) meint M.G. Die ausführlichen Rezensionen haben mich zum Kauf dieses Buches bewogen, und ich kann mich diesen voll und ganz anschließen. Tom Segevs Buch ist gut und breit recherchiert, liest sich wie ein Roman. Es ist ein "Muss", wenn man mehr über die Ursachen und Hintergründe des andauernden Nahost-Konflikts erfahren will. Ich empfehle das Buch nicht nur als Ergänzungs-, sondern auch als Einsteiger-Lektüre. Ich habe es mit großem Gewinn gelesen und vergebe deshalb 5 Sterne.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Die siebte Million - Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung |
| Autor: | Tom Segev, Jürgen Peter Krause, Ausgabe vom 1995, Gebunden, Verkaufsrang 793714 |
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Die Hoffnung, ja, die Erwartung auf Erlösung aus dem alptraumhaften Schrecken richteten die Überlebenden der 'Endlösung' 1945 auf das Gelobte Land, auf Palästina und die dort lebenden Juden. Doch statt Mitgefühl stießen sie auf Verdächtigungen und statt auf Interesse für ihre Erfahrungen auf eisiges Schweigen. Wie Schafe, so hörten sie, hätten sich die Ermordeten, die eigene Mutter, der Vater, die Töchter, die Söhne, die Freunde, wie Schafe hätten sie sich zum Schlächter treiben lassen, statt im Widerstand den Heldentod zu suchen. Wer aber überlebt habe, der sei schuldig geworden, denn nur durch Egoismus habe er sich gerettet, während die anderen starben. In aufrüttelnder Weise beschreibt der israelische Historiker und Journalist Tom Segev in diesem Buch den Umgang der Israelis mit dem Holocaust, seinen millionenfachen Opfern und denen, die überlebten.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 5.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 1 Bewertung)
Leserkommentare:* Spannender Dokumentarjournalismus aus Israel (5 von 5 Punkten) meint . Dieses Buch wäre schon spannend, wenn es nur Fiktion wäre - doch Segev (Redakteur der israelischen Tageszeitung Haaretz) hat gut recherchiert, überall finden sich Quellverweise: So schafft der Autor es, die spannend-kriminelle Geschichte des Yishuv und später israelischen Staates anhand von persönlichen Erfahrungen einzelner, die noch dazu durch ihre Authentizität fesseln,in beeindruckender Weise greifbar zu machen. "Die siebte Million" läßt einen die schmerzliche Beziehung der Juden zu ihrem eigen Staat und zu Deutschland fühlbar werden, läßt den Leser die (Graben-)Kämpfe israelischer Politik damals wie heute nachvollziehen - ohne dabei Partei zu ergreifen oder sich in Allgemeinplätzen zu verlieren. Gut geschrieben, gut recherchiert und sehr informativ: ein spannendes Werk! |
| | Buch: | Die Soldaten des Bösen - Zur Geschichte der KZ-Kommandanten. |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 1992, Taschenbuch, Verkaufsrang 485177 |
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Was zuvor als unvorstellbar galt, eine neue 'Moral', die den millionenfachen Mord zu ihrer Voraussetzung machte: ihr hatten sie sich verschrieben, die Kommandanten der deutschen Konzentrationslager, kaltblütige Mörder, die sich als die Elite der Nation sahen. Wer waren diese Soldaten des Bösen? Gewalttätige Psychopathen, fanatische Idealisten, sadistische Bürokraten oder hilflose Rädchen in einer Todesmaschinerie? Tom Segev geht diesen beunruhigenden Fragen in seinem preisgekrönten Buch auf den Grund.
Leserbewertungen: Durchschnitt: 4.0 von 5 möglichen Punkten (insgesamt 4 Bewertungen)
Leserkommentare:* Eine Pflichtlektüre für alle (5 von 5 Punkten) meint A.S. aus frankfurt Deutschland nachdem ich mehrere Bucher über die Shoa gelesen habe, muß ich sagen das Tom Segev's Buch das informativste und interresanteste war. Er schreibt über lebensgeschichten der KZ- Kommandanten, welche mehr erklären als alle nüchteren Fakten.
Weitere Lesermeinungen |
| | Buch: | Elvis in Jerusalem: Die moderne israelische Gesellschaft |
| Autor: | Tom Segev, Ausgabe vom 5. März 2003, Gebunden, Verkaufsrang 634500 |
| Preis: | 18,00 EUR (Versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.) | |
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Buchnotiz zu : Die Zeit, 30.04.2003 Mit hohen Erwartungen hat Gisela Dachs dieses Buch gelesen, zieht letztendlich aber gemischtes Fazit aus der Lektüre. Ein wenig enttäuscht stellt sie fest, dass das eigentliche Thema, die Frage nach der Amerikanisierung der jüdischen Gesellschaft, zu kurz kommt. Auf Dachs wirkt es so, als habe Segev eine recht allgemeine Verteidigungsschrift seiner gerade im momentanen gesellschaftlichen Klima oft angefeindeten politischen Position, dem Post-Zionismus, geschrieben: "der Rest ist ein nicht uninteressantes, aber zu kurz gekommenes Beiwerk". Dennoch werde klar, dass Segev diesen Prozess grundsätzlich gutheißt. Denn neben einer Kommerzialisierung habe diese Entwicklung in Segevs Sicht auch "Pragmatismus, Toleranz und Individualismus mit sich gebracht", was zu Zugeständnissen an die Palästinenser führte. Und obwohl es für den Post-Zionismus derzeit nicht gut aussieht, glaube Segev, wie die Rezensentin versichert, an "tiefergreifende Entwicklungen" in der israelischen Gesellschaft, die "langfristig in seine Richtung weisen". © Perlentaucher Medien GmbH Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 26.05.2003 Alexandra Senfft hat dieses Buch über den Prozess der Identitätsfindung der Israelis seit der Gründung ihres Staates 1948 mit großem Interesse und auch im Großen und Ganzen mit Zustimmung gelesen. Der Autor diagnostiziere für Israel eine "post-zionistische Phase", die ihm im eigenen Land von der "zionistischen Rechten" viel Kritik eingebracht hat, informiert die Rezensentin. Bereits seine vorhergehenden Bücher über die Geschichte Israels haben Senfft beeindruckt, und sie findet, dass die vorliegende Studie genauso "anregend geschrieben" ist. Sie lobt Tom Segev dafür, "eloquente Beispiele" für das wandelnde Selbstverständnis" der Israelis zu bieten. Allerdings kritisiert sie, dass der Autor bei seiner "Begeisterung" für die amerikanischen Einflüsse auf das Land die negativen Aspekte kaum erwähnt. Zudem findet sie, dass Segev allzu sehr die "aschkenasisch geprägte, amerikanisierte" Bevölkerungsgruppe betont und damit vielleicht bei den Lesern einen "falschen Eindruck" des Landes hervorruft. Trotzdem ein "lesenswertes Buch", betont die Rezensentin insgesamt zufrieden. © Perlentaucher Medien GmbH
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| | Buch: | Die Natur der Gewalt als Problem der Soziologie: Mittelweg 36, Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Heft 5/2006 |
| Autor: | Jan Ph Reemtsma, Heinz Bude, Perry Anderson, Richard Rorty, Étienne Balibar, Tom Segev, Lukasz Galecki, Wolfgang Kraushaar, Ausgabe vom 13. Okt. 2006, Taschenbuch,
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