Ulrich Völklein, Ausgabe vom Nov. 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 297352
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer war Josef Mengele? Er war ganz er selbst: Vor Auschwitz, in Auschwitz und auch danach. Zu dieser nüchternen Feststellung gelangt Ulrich Völklein in seiner Zusammenfassung von Vernehmungsprotokollen Überlebender als auch von Mittätern, von Briefen und Tagebüchern. Herausgekommen ist, neben der Biographie des "Todesengels von Auschwitz", zugleich eine kurze, aber äußerst bedrückende Darstellung jenes Inbegriffs für NS-Vernichtungslager. Völkleins Verdienst ist es, Mengele nicht übermäßig psychologisiert zu haben. Eigenbrötelei, Beziehungsstörungen und ein nicht gefestigter Charakter allein taugen halt nicht zur Erklärung für die Motive, aufgrund derer ein ansonsten nach außen als kultiviert erscheinender Mensch bei den "Selektionen" an der Rampe, bei erbbiologischen Experimenten mit Zwillingen und durch dilettantische Operationen ohne Anästhesie mehrtausendfach mordete oder Beihilfe zum Mord leistete. Für Mengele waren seine medizinischen Untersuchungen im KZ lediglich Forschertätigkeiten innerhalb eines Programms des Berliner Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie. Die NS-Rassenideologie wurde immerhin von einem erheblichen Teil der Bevölkerung mitgetragen und von renommierten Anthropologen und Eugenikern - nicht nur aus Deutschland - begrüßt, und Mengele nutzte als Mitglied der Waffen-SS die rechtsfreie und von äußerer Bedrohung abgeschirmte Situation in Auschwitz, um ungestört die eigene Karriere als Mediziner voranzutreiben. Auch als Mengele nach dem Krieg vor den Siegern fliehen mußte und mit Hilfe einer SS-Kameraden-Organisation über den "Rattenweg" zuerst nach Argentinien und später nach Brasilien entkam, ließ sich bis zu seinem Tode 1979 kein Gesinnungswandel erkennen: Sein Weltbild blieb völkisch, antisemitisch und sozialdarwinistisch. In den Kinos läuft derzeit Koenigs Euphemismus Nichts als die Wahrheit. Wer der Wahrheit ein wenig näher kommen will, sollte das Geld fürs Billett sparen und lieber zu Völkleins Buch greifen. -Jürgen Grande
Buch:
"Mitleid war von niemand zu erwarten": Das Schicksal der deutschen Vertriebenen
Autor:
Ulrich Völklein, Ausgabe vom 18. Febr. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 629741
Aus der Amazon.de-Redaktion Sie hatten buchstäblich alles, wirklich alles verloren. Doch auf Mitleid durften sie nirgends rechnen. Dies war nicht nur selbstredend in den ehemals deutschen oder von Deutschland besetzten Gebieten im Osten Europas so, wo man sie mit Freuden im hohen Bogen hinauswarf, sondern auch im von den Alliierten zurechtgestutzten Nachkriegsdeutschland, wo man die Neuankömmlinge mit Argwohn beobachtete. Das merkten die Vertriebenen rasch, als sie nach dem verlorenen Krieg von östlich der Oder und der Neiße, aus dem Sudentenland, aus Ost- und Westpreußen, Pommern, Schlesien, Böhmen oder Mähren in das Deutschland der vier Besatzungszonen kamen. So nahtlos jedenfalls, wie die Geschichtsbücher bisweilen glauben machen, ist die Integration der Vertriebenen weder in die westdeutsche noch die Gesellschaft der DDR gelungen. Die Berichte der Vertriebenen jedenfalls, die Ulrich Völklein uns in seinem Buch präsentiert, zeichnen jedenfalls ein völlig anderes Bild. Freilich: Die gesellschaftliche Integration war schon angesichts der schieren Zahl der Vertriebenen nicht ohne weiteres zu leisten: Immerhin zwölf Millionen Menschen kamen bis in die fünfziger Jahre hier an, knapp acht davon in der Bundesrepublik. Zum Verlust der Heimat und jeglichen Besitzes traten hier die soziale Abwertung, beruflicher Abstieg und auch handfeste Not. Bis heute, so berichtet Völklein, finden sich in diesem Bevölkerungsteil Depressionen und Selbstmorde überproportional häufig. Wer die bedrückenden Erlebnisberichte in seinem Buch gelesen hat, wird sich darüber kaum wundern. Nicht gerade ein Buch, nach dessen Lektüre man fröhlicher durch's Leben geht. - Hasso Greb
Buch:
Honecker.
Autor:
Ulrich Völklein, Ausgabe vom 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 439306
Buch:
Josef Mengele - Der Arzt von Auschwitz
Autor:
Ulrich Völklein, Ausgabe vom 1999, Gebunden, Verkaufsrang 841475
Aus der Amazon.de-Redaktion Wer war Josef Mengele? Er war ganz er selbst: Vor Auschwitz, in Auschwitz und auch danach. Zu dieser nüchternen Feststellung gelangt Ulrich Völklein in seiner Zusammenfassung von Vernehmungsprotokollen Überlebender als auch von Mittätern, von Briefen und Tagebüchern. Herausgekommen ist, neben der Biographie des "Todesengels von Auschwitz", zugleich eine kurze, aber äußerst bedrückende Darstellung jenes Inbegriffs für NS-Vernichtungslager. Völkleins Verdienst ist es, Mengele nicht übermäßig psychologisiert zu haben. Eigenbrötelei, Beziehungsstörungen und ein nicht gefestigter Charakter allein taugen halt nicht zur Erklärung für die Motive, aufgrund derer ein ansonsten nach außen als kultiviert erscheinender Mensch bei den "Selektionen" an der Rampe, bei erbbiologischen Experimenten mit Zwillingen und durch dilettantische Operationen ohne Anästhesie mehrtausendfach mordete oder Beihilfe zum Mord leistete. Für Mengele waren seine medizinischen Untersuchungen im KZ lediglich Forschertätigkeiten innerhalb eines Programms des Berliner Kaiser-Wilhelm-Instituts für Anthropologie. Die NS-Rassenideologie wurde immerhin von einem erheblichen Teil der Bevölkerung mitgetragen und von renommierten Anthropologen und Eugenikern - nicht nur aus Deutschland - begrüßt, und Mengele nutzte als Mitglied der Waffen-SS die rechtsfreie und von äußerer Bedrohung abgeschirmte Situation in Auschwitz, um ungestört die eigene Karriere als Mediziner voranzutreiben. Auch als Mengele nach dem Krieg vor den Siegern fliehen mußte und mit Hilfe einer SS-Kameraden-Organisation über den "Rattenweg" zuerst nach Argentinien und später nach Brasilien entkam, ließ sich bis zu seinem Tode 1979 kein Gesinnungswandel erkennen: Sein Weltbild blieb völkisch, antisemitisch und sozialdarwinistisch. In den Kinos läuft derzeit Koenigs Euphemismus Nichts als die Wahrheit. Wer der Wahrheit ein wenig näher kommen will, sollte das Geld fürs Billett sparen und lieber zu Völkleins Buch greifen. -Jürgen Grande
Buch:
Die Weizsäckers: Macht und Moral - Porträt einer deutschen Familie
Autor:
Ulrich Völklein, Ausgabe vom 12. Okt. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 868192
Buch:
Der Judenacker - Eine Erbschaft
Autor:
Ulrich Völklein, Ausgabe vom Nov. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 1281918
Buch:
Der Judenacker
Autor:
Ulrich Völklein, Ausgabe vom 1. Januar 2001, Gebunden, Verkaufsrang 1239618