Nonstop in 343 Tagen um die Welt Erscheinungsjahr: 2004 m. SW-Fotos, Ktn.-Skizzen u. Dok. im Text, Farbfotos auf Taf. Hobby/Freizeit Gewicht: 465 gr / Abmessung: 21,5 cm Von Erdmann, Wilfried Als erster Deutscher bestand Wilfried Erdmann die größte Herausforderung der Meere: In 343 Tagen segelte er 32.000 Seemeilen um die Erde - allein, nonstop und gegen die vorherrschende Windrichtung. Eine Fahrt voller Freude, voller Leid. In einem mit subtiler Offenheit geführten Bordbuch hält er die lange Zeit, harte Polarstürme, Angst und Hochgefühle fest. Unmittelbar lässt der Extremweltumsegler an seinem inneren und äußeren Erleben teilnehmen. Dies macht das Buch zu einem einzigartigen Dokument der See- und Einsamkeitsliebe. Ergänzt wird der Text von aufwändigen Fotos, die der Alleinsegler per Fernauslöser gemacht hat. Nonstop um die Welt zu segeln - dazu gehört schon mehr als eine gute Portion Selbstbewusstsein und mentale Stärke. Darüber hinaus gegen die vorherrschenden Winde und Strömungen ein solches Unternehmen anzugehen, traute sich bisher nur eine Handvoll Segler. Wilfried Erdmann, ebenso bescheiden wie kämpferisch, ist dieses Wagnis eingegangen: Allein gegen den Wind, nonstop um die Erde. Im Sommer 2000 startete er mit seiner Yacht KATHENA NUI von Cuxhaven aus. 343 Tage später war er wieder zurück, hatte allen Stürmen getrotzt, jede Flaute bekämpft und die psychischen Probleme mit der ihm eigenen Stärke verarbeitet. Unwägbarkeiten jeder Art gab es mehr als genug: Stürme so schwer, dass er um sein Schiff bangte; Einsamkeit, in seltenen Telefonaten mit seiner Frau immer wieder schmerzhaft vor Augen geführt, und schließlich die scheinbar unendliche Dauer, die ihn dazu zwingt, rationierte Lebensmittel noch strenger einzuteilen, Wasser zu sparen, Genügsa Allein gegen den Wind offenbart schon einiges über das Vorhaben des schleswig-holsteinischen Wilfried Erdmann - und der Untertitel seines Buches Nonstop in 343 Tagen um die Welt verrät noch mehr. Letzter Baustein zum Zusammenreimen liefert der Verlag Delius Klasing, in dem schon jede Menge Boots- und Segelgeschichten erschienen sind. Im Klartext: Als erster Deutscher und fünfter Segler überhaupt umrundete Erdmann auf dem kleinsten je dafür benutzten Boot gegen die vorherrschenden Winde und Strömungen den Globus - nonstop und alleine und mit 60 Jahren als ältester Skipper überhaupt. Da er trotz heftigster Orkane unbeschadet am 23. Juli 2001 in Cuxhaven einlief und noch über ausreichend Energie verfügte, schrieb der Extremsegler seine Reiseerfahrungen nieder. Und das ist auch gut so. Denn so kann man dank seinem packenden Tagebuch-Stil im Geiste mitreisen und -fiebern, wenn der Autor mit seinem Boot Kathena Nui - von dem er stets in der Wir-Form schreibt - durch die Meere kreuzt und dabei die gesamte Bandbreite von Windstille bis Orkan erlebt. Analog dazu pendeln auch Erdmanns Gefühle zwischen den Extremen, die er auch unverblümt wiedergibt. Und genau die offene und ehrliche Art, mit der die eigenen körperlichen und psychischen Grenzen aufgezeigt werden, macht das Werk authentisch und lesenswert. Wer nach der Lektüre am liebsten gleich selbst die Segel hissen will, muss noch einmal ein wenig zurückblättern. Da findet sich neben der Original-Einkaufsliste inklusive 80 Kilo Zwiebeln, 360 Teebeuteln und sechs Gläsern Erdnussbutter auch eine Fülle an technischen und organisatorischen Anmerkungen. Vorher empfiehlt sich aber ein kleiner Tauglichkeitstest. Als erste Aufgabe wartet die Entschlüsselung der im Glossar verwendeten Seglerbegriffe. Scheitert man bereits hier, sollte man es vielleicht lieber beim Lesen belassen. -Christian Haas
Buch:
Segeln mit Wilfried Erdmann: Planung und Praxis - Erfahrungen eines Weltumseglers
Autor:
Wilfried Erdmann, Ausgabe vom Sept. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 164412
Product Description Nonstop und einhand um die Elt zu segeln - Wilfried Erdmann ist der erste Deutsche, der es geschafft hat. Es wurde seine dritte Weltumseglung und eine Reise der Rekorde 30183 Seemeilen in 271 tagen, ohne einen Hafen anzulaufen, allein auf dem 10-m-Boot Kathena Nui Erdmanns Route führte durch die südlichen Ozeane, wo sie am stürmischsten sind, vorbei am Kap der Guten Hoffnung und an Kap Hoorn. Er durchsegelte die Brüllenden Vierziger und die Schreienden Fünfziger, erlebte antarktische Kälte und die Monsterseen der hohen Breiten. Aber den Tagen höchster Gefahr folgte auch die Euphorie des Davonkommens und das Glück grandioser Naturerlebnisse. Alle Stadien seines Wagnisses hielt Erdmann in Wor und Bild fest. Spontan, firsch, packend - ergänzt durch teilweise unter hohem Risiko aufgenommene Fotos - dokumentiert dieser dichte Bericht die Einmaligkeit des Abenteuers und die Schönheit der grossen Ozeane.
Buch:
Ein unmöglicher Törn: Transatlantik mit GATSBY und Gewinnern
Autor:
Wilfried Erdmann, Ausgabe vom 13. Febr. 1996, Taschenbuch, Verkaufsrang 27064
Aus der Amazon.de-Redaktion Wilfried Erdmann ist Segelfreunden kein Unbekannter. Seine großen Segelexpeditionen waren immer ausgesprochen ambitioniert. Manch Ein unmöglicher Törn war darunter. Und oft genug hat er hinterher auch ein schönes Buch daraus gemacht, weshalb man sich als ganz gewöhnlicher Segler zumindest ein bisschen einen Eindruck davon verschaffen kann, wie es wohl sein mag, da draußen auf den Weltmeeren zu kreuzen. Ein deutscher Segelsommer hingegen ist ein Segeltagebuch von einem Segeltörn, der - zumindest etappenweise - auch für Normalsegler in Frage käme. Doch wer meint, jetzt würde der Erdmann mit den Jahren doch ein wenig langweilig, der irrt. Und zwar gewaltig. Sein neues Buch ist in mancherlei Hinsicht vielleicht sogar das spannendste, auch wenn der Autor darin "nur" von der Umseglung Mecklenburg-Vorpommerns berichtet: von seinem Heimathafen Lindauhof in Schleswig-Holstein über das langeländische Bagenkamp, Lolland, Kühlungsborn, Warnemünde, Hiddensee, das Kap Arkona, Oderhaff, die Oder hinauf, die Havel hinunter, Kölpin-, Fleesen- und Schweriner See, die Elbe und den Elbe-Lübeck-Kanal, Lübeck, Travemünde, Fehmarn zurück nach Lindauhof. 1.268 Seemeilen in 144 Tagen von Mai bis Oktober im Jahrhundertsommer 2003. Mit einer fünfzig Jahre alten Hansajolle aus der Werkstatt der Edelwerft Abeking & Rasmussen. Kurzum: ein Traum! Und ein schönes Buch ist auch diesmal dabei entstanden. Ein deutscher Segelsommer ist tatsächlich wieder ein echter Erdmann, aus dem man eine ganze Menge lernen kann. Etwa wie nah die Ferne, und wie fern die Nähe sein kann, und was man dort alles entdecken kann. Wie sich die deutsche Ostseeküste seit der Wende 1990 herausgeputzt hat, welche landschaftlichen Schätze der weite deutsche Nordosten auch für Segler zu bieten hat, welche Menschen hier leben und vieles, vieles mehr. Eine lohnende Lektüre. -Alexander Dohnberg 1
Buch:
Ostsee-Blicke: Ein Segelsommer mit KATHENA 7
Autor:
Wilfried Erdmann, Ausgabe vom 2. Januar 2008, Broschiert, Verkaufsrang 53999
Aus der Amazon.de-Redaktion Sein Name ist nicht Programm - im Gegenteil. Wilfried Erdmann ist nämlich Seemann und zwar durch und durch. Seit mehr als vier Jahrzehnten durchkreuzt er die nationalen und internationalen Gewässer wie kaum ein anderer. In der Seglerszene gibt es wohl nur wenige, die mit seinem Namen nichts anzufangen wissen. Zum einen hat Erdmann unzählige Reportagen für die Zeitschrift Yacht sowie mehr als ein Dutzend (Lehr-)Bücher geschrieben. Und zum anderen sorgt er mit seinen spektakulären Törns - darunter eine Alleinweltumseglung Ende der Sechzigerjahre und eine rund neun Monate dauernde Tour durch die Südpolarmeere - nach wie vor und immer wieder für Gesprächsstoff. Wer sich nun nicht durch all die Bücher und Gespräche hangeln will, der ist mit dem Buch Segelzeit gut beraten. In dieser Art "Best of seiner Abenteuer" finden aber auch Erdmann-Kenner neue Aspekte, ein offenbarendes (Segel-)Interview mit seinem Sohn Kym zum Beispiel. Der Hauptfokus jedoch liegt auf 13 ganz unterschiedlichen Segeltouren. Als Quellen dienen Notizen, Logbücher, Seekarten, Aufzeichnungen und vor allem die Erinnerungen im Kopf. So erzählt der Weltumsegler vom Kauf seines ersten Bootes, von einem Törn in die Südsee, von seiner Karriere als Segellehrer und Vercharterer im Mittelmeer, vom windigen Törn in holländischen Gewässern, eisigen Erlebnissen in Sibirien oder einer Familientour auf dem nordamerikanischen Superiorsee. Apropos Familie. Die flott geschriebene Lektüre enthält auch eine, obendrein sehr aufregende, Bootserzählung seiner für die Nachkriegszeit ganz außergewöhnlichen Schwiegermutter Ingeborg von Heister. Erdmanns Ehefrau Astrid, Gefährtin an Bord und Ratgeberin an Land, steuert schließlich den Text "Frau in Meereslandschaft" bei. "Ohne meine Frau", so Wilfried Erdmann an anderer Stelle, "hätte ich das alles gar nicht geschafft". Spätestens jetzt wird klar: Wie ein echter Segeltörn setzt auch das Buch Segelzeit jede Menge Emotionen frei. Mit erhöhter Fernwehgefahr müssen Segler und Nicht-Segler übrigens bei den eindrucksvollen Bildern rechnen, die großzügig verwendet werden. Den krönenden Abschluss des Buches bildet das "Erdmann-Alphabet", wo noch einmal Erdmanns wichtigste Motive, Erlebnisse und Ansichten in komprimierter Form dargestellt werden. Sozusagen das Extrakt des Extrakts. - Christian Haas