Dan Simmons, Ausgabe vom 1. Juli 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 247901
Aus der Amazon.de-Redaktion Dan Simmons - Schöpfer der Hyperion-Gesänge, preisgekrönter Horror-Autor, Hochliterat im Genregewand: Lange mussten seine Fans auf einen SF-Roman warten, der die Leselust stillen kann, welche die Bände Hyperion und Endymion geweckt hatten. Jetzt endlich ist es soweit. Ilium ist der erste Teil eines zweibändigen Projekts, das nichts weniger unternimmt, als Homers Epos in einem SF-Kontext neu zu erfinden. Simmons lässt seine Musen drei Fäden spinnen: Auf der ersten Handlungsebene eintausend Jahre in der Zukunft kehrt Thomas Hockenberry, Historiker und Homerkenner des 21. Jahrhunderts als Quantenwesen ins Leben zurück. An seine Vergangenheit kann er sich nur fragmentarisch erinnern. Sein Wissen über die Antike ist jedoch noch vollständig erhalten, und genau darauf kommt es an: Seine neuen Herren sind die Götter des griechischen Pantheons, das sich auf dem Mars-Berg Olympos Mons befindet. Die zweite Handlungsebene spielt auf der Erde, auf der noch genau eine Million Menschen leben. Sie werden von mechanischen Dienern umsorgt und von den geheimnisvollen "Voynix" betreut. In vieler Hinsicht gleichen die Menschen den "Eloi" aus H. G. Wells? Zeitmaschine - sie sind saft- und kraftlose Dummköpfe, die ihre Zeit damit verbringen, von einer Party zur nächsten zu "faxen". Der 99jährige Harmann ist da eine Ausnahme. Er möchte mehr über seine Welt herausfinden und über die beiden Ringe, von denen die Erde inzwischen umgeben ist - dem angeblichen Aufenthaltsort der Menschen nach dem Tode. Der dritte Handlungsstrang nimmt seinen Anfang auf den Monden des Jupiter, wo so genannte "Moravecs" - autonome biomechanische Künstliche Intelligenzen - Erze und andere Rohstoffe abbauen und ihre lange Lebenszeit dazu nutzen, Shakespeare und Proust zu analysieren. Den Moravecs fällt auf, dass auf dem Mars merkwürdige Löcher in das Gewebe der Wirklichkeit gerissen werden - vermutlich die Folge der unkontrollierten Quantensprünge der dort beheimateten Götter. Daraufhin schicken sie ein Raumschiff zum roten Planeten, um nach Ursachen und Ausmaß der Katastrophe zu forschen und gegebenenfalls etwas dagegen zu unternehmen ... Ilium ist Science Fiction auf höchstem erzählerischem Niveau. Dan Simmons gelingt es, jede der drei Erzählebenen spannend zu gestalten und ganz allmählich Verbindungslinien zwischen ihnen zu knüpfen. Bezeichnend für ihn ist die Mischung aus modernsten Erkenntnissen der Naturwissenschaften und leidenschaftlicher Neuinterpretation klassischer Literatur. Was auf den ersten Blick absurd klingt, wirkt innerhalb des phantastischen Romankontexts völlig überzeugend. Ein endgültiges Urteil über Ilium wird sich erst nach dem Erscheinen des abschließenden zweiten Bandes Olympos fällen lassen. Was jetzt schon außer Frage steht: Dan Simmons hat die hohen Erwartungen, die in ihn gesetzt wurden, erfüllt - wenn nicht sogar übertroffen. -Hannes Riffel
Buch:
Die Schlacht von Corrin: Der Wüstenplanet - Die Legende 3 - Roman: Der Wüstenplanet - Die Legende 03
Autor:
Brian Herbert, Kevin J. Anderson, Ausgabe vom 1. Dez. 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 200359
Ausgabe vom 6. Juli 2009, Taschenbuch, Verkaufsrang 397052
Buch:
Himmelssturz: Roman
Autor:
Alastair Reynolds, Ausgabe vom 5. März 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 186204
Buch:
Das Science Fiction Jahr 2008
Ausgabe vom 1. Juli 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 664442
Buch:
Das Science Fiction Jahr 2007.
Ausgabe vom Juli 2007, Broschiert, Verkaufsrang 654117
Buch:
Das Cusanus-Spiel: Roman
Autor:
Wolfgang Jeschke, Ausgabe vom 22. Sept. 2005, Gebunden, Verkaufsrang 431901
Aus der Amazon.de-Redaktion Schon seit geraumer Zeit hat sich herumgesprochen, dass Wolfgang Jeschke an einem neuen Roman schreibt. Für seine Kurzgeschichten wurde er mehrmals mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet, und seine beiden Romane Der letzte Tag der Schöpfung und Midas gelten als Klassiker der deutschsprachigen Science Fiction. Entsprechend hoch sind nun die Erwartungen an Das Cusanus-Spiel. Bereits von der ersten Seite an wirft uns dieses Buch mitten in eine Welt der nahen Zukunft hinein, in der nicht eben angenehme Zustände herrschen. Mitteleuropa wurde von einer Katastrophe heimgesucht, die weite Teile von Frankreich und Deutschland unbewohnbar gemacht hat. Flüchtlinge aus den südlichen Ländern drängen in die so genannte "Erste Welt? und werden gnadenlos abgewiesen. In Italien kann sich die Regierung kaum noch des wieder erstarkenden Faschismus erwehren - das Land droht zwischen inneren Querelen und äußerem Druck zerrieben zu werden. Domenica Ligrina ist eine junge Biologin, die in Rom vor dem Abschluss ihres Studiums steht und nicht so recht weiß, was danach aus ihr werden soll. Da erreicht sie das Angebot eines vatikanischen Instituts, das Naturwissenschaftler einstellt, die bei der Suche nach ausgestorbenen Pflanzen helfen sollen. Alsbald reist sie nach Venedig, wo sie einer strengen und streng geheimen Schulung unterzogen wird. Die Stadt der tausend Kanäle steht kurz vor dem Untergang und kann nur noch durch den Einsatz modernster Nanotechnologie gerettet werden. Aber was hat es mit den Experimenten auf sich, die darauf ausgerichtet scheinen, den Abgrund zwischen Zeit und Raum zu überwinden? Ist es den Wissenschaftlern des Vatikans tatsächlich gelungen, in die Vergangenheit zu reisen? Zeitreisen gehörten schon immer zu den Lieblingsthemen Wolfgang Jeschkes. Doch erst jetzt scheint er Zeit und Muße gefunden zu haben, sich mit diesem Thema in all seiner Komplexität auseinander zu setzen. Das Cusanus-Spiel ist ein Wissenschaftsthriller erster Güte, in dem eine packende Handlung und die Erörterung brandaktueller Theorien den Leser in ihren Bann schlagen. Besonders gelungen sind die Kapitel um den spätmittelalterlichen Kleriker und Philosophen Nikolaus von Kues - ein Mann, der fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl er viel von dem vorausgesehen hat, was uns heute beschäftigt. Das Cusanus-Spiel war größtenteils bereits geschrieben, als Sakrileg den Verschwörungsthriller um Kirche und Vatikan zu Bestsellerehren führte. Dabei ist Wolfgang Jeschke ein weit besserer Schriftsteller als Dan Brown, und er bietet uns nicht nur deutlich glaubhaftere Protagonisten (und eine herzzerreißende Liebesgeschichte), sondern insgesamt einen Roman, der dem Verlangen nach Spannung wie nach Anspruch gerecht wird. Und das nicht nur bei einmaliger Lektüre! -Hannes Riffel 1
Buch:
Star Trek, Deep Space Nine, Gefallene Helden
Autor:
Dafydd ab Hugh, Ausgabe vom Mai 1998, Gebunden, Verkaufsrang 781782
Buch:
Das Cusanus-Spiel: Roman: oder ein abendländliches Kaleidoskop
Autor:
Wolfgang Jeschke, Ausgabe vom 1. Juni 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 139139
Das Cusanus-Spiel Schon seit geraumer Zeit hat sich herumgesprochen, dass Wolfgang Jeschke an einem neuen Roman schreibt. Für seine Kurzgeschichten wurde er mehrmals mit dem Kurd Laßwitz Preis ausgezeichnet, und seine beiden Romane Der letzte Tag der Schöpfung und Midas gelten als Klassiker der deutschsprachigen Science Fiction. Entsprechend hoch sind nun die Erwartungen an Das Cusanus-Spiel. Bereits von der ersten Seite an wirft uns dieses Buch mitten in eine Welt der nahen Zukunft hinein, in der nicht eben angenehme Zustände herrschen. Mitteleuropa wurde von einer Katastrophe heimgesucht, die weite Teile von Frankreich und Deutschland unbewohnbar gemacht hat. Flüchtlinge aus den südlichen Ländern drängen in die so genannte "Erste Welt? und werden gnadenlos abgewiesen. In Italien kann sich die Regierung kaum noch des wieder erstarkenden Faschismus erwehren - das Land droht zwischen inneren Querelen und äußerem Druck zerrieben zu werden. Domenica Ligrina ist eine junge Biologin, die in Rom vor dem Abschluss ihres Studiums steht und nicht so recht weiß, was danach aus ihr werden soll. Da erreicht sie das Angebot eines vatikanischen Instituts, das Naturwissenschaftler einstellt, die bei der Suche nach ausgestorbenen Pflanzen helfen sollen. Alsbald reist sie nach Venedig, wo sie einer strengen und streng geheimen Schulung unterzogen wird. Die Stadt der tausend Kanäle steht kurz vor dem Untergang und kann nur noch durch den Einsatz modernster Nanotechnologie gerettet werden. Aber was hat es mit den Experimenten auf sich, die darauf ausgerichtet scheinen, den Abgrund zwischen Zeit und Raum zu überwinden? Ist es den Wissenschaftlern des Vatikans tatsächlich gelungen, in die Vergangenheit zu reisen? Zeitreisen gehörten schon immer zu den Lieblingsthemen Wolfgang Jeschkes. Doch erst jetzt scheint er Zeit und Muße gefunden zu haben, sich mit diesem Thema in all seiner Komplexität auseinander zu setzen. Das Cusanus-Spiel ist ein Wissenschaftsthriller erster Güte, in dem eine packende Handlung und die Erörterung brandaktueller Theorien den Leser in ihren Bann schlagen. Besonders gelungen sind die Kapitel um den spätmittelalterlichen Kleriker und Philosophen Nikolaus von Kues - ein Mann, der fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl er viel von dem vorausgesehen hat, was uns heute beschäftigt. Das Cusanus-Spiel war größtenteils bereits geschrieben, als Sakrileg den Verschwörungsthriller um Kirche und Vatikan zu Bestsellerehren führte. Dabei ist Wolfgang Jeschke ein weit besserer Schriftsteller als Dan Brown, und er bietet uns nicht nur deutlich glaubhaftere Protagonisten (und eine herzzerreißende Liebesgeschichte), sondern insgesamt einen Roman, der dem Verlangen nach Spannung wie nach Anspruch gerecht wird. Und das nicht nur bei einmaliger Lektüre! -Hannes Riffel