Wolfram FleischhauerDrei Minuten mit der WirklichkeitSpitzenunterhaltung aus DeutschlandEine angehende Tänzerin an der Berliner Staatsoper ? und ein junger Tangostar aus Argentinien. Eine traumhafte Liebesgeschichte ? und bald darauf ein Alptraum. Denn Damin ist plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die einzige Spur, die er Giulietta hinterlässt, ist sein rätselhafter Tanzstil. Und sie, die ihm Hals über Kopf nach Buenos Aires folgt, gerät Schritt für Schritt in ein teuflisches Labyrinth, das sie zurückführt zu den vergangenen Tragödien dieser Stadt."Eine ungewöhnliche Mischung aus brisantem Polit-Thriller und dramatischer Liebesgeschichte. Und ganz nebenbei der Beweis, dass auch deutsche Autoren hoch spannend erzählen können!" Brigitte"Wolfram Fleischhauer ist ein grandioses Buch gelungen, sprachlich auf der Höhe der Zeit, voller bewegender Bilder. Solche Autoren, die literarisch niveauvoll und zugleich spannend unterhalten können, sind selten." Neues Deutschland Der Tango, "das ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann", so meinte einmal Enrique Santos Discépolo, neben dem Sänger Carlos Gardel wohl der berühmteste Tango-Poet Argentiniens. Entstanden ist der südamerikanische Tanz im 19. Jahrhundert in den Kaschemmen und Bordellen von La Boca, dem Hafenviertel von Buenos Aires. Ähnlich dem Jazz als eine Vermischung unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen, war auch der Tango Ausdruck des Lebensgefühls der Armen, der Minderheiten und der Unterdrückten, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einer komplexen Kunstform entwickelte. Was den meisten Europäern als mysteriöse Mischung aus Erotik und Melancholie erscheint, ist tatsächlich eine Art Sprache, ein intimer Dialog zwischen Mann und Frau, in deren Umarmung, el abrazo, eine Geschichte erzählt wird - mit meist tragischem Inhalt. Guiletta Battin ist neunzehn, frische Hospitantin am Ballett der Deutschen Staatsoper und kurz davor, ihr erstes Engagement zu erhalten. In einem kleinen Berliner Hinterhoftheater trifft sie auf Damián Alsina, einem jungen Argentinier, der mit seiner Tangogruppe dort gerade sein neues Stück einstudiert. Guilietta ist von der mysteriösen Energie des Tanzes ebenso fasziniert wie von Damián selbst und gegen ihren eigenen Willen verliebt sie sich schon bald in den geheimnisvollen Künstler. Ihre Liebe wird von Damián leidenschaftlich erwidert, doch der Traum der beiden Tänzer währt nur kurz. Nachdem Damián die Premiere seines eigenen Stücks vor ausverkauftem Haus sabotiert und das ganze Ensemble im Chaos zurücklässt, verschwindet er nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Giulettas Vater spurlos nach Argentinien. Als die verzweifelte Giuletta ihm dorthin folgt, um ihren Geliebten in den Milongas und Tangobars von Buenos Aires zu suchen, stößt sie auf ein undurchdringliches Netz von Intrigen und Geheimnissen, die sie selbst bald in große Gefahr bringen. Wolfram Fleischhauers Roman beginnt wie eine melodramatische Liebesgeschichte, um schon bald zu einer spannenden Detektivgeschichte zu werden, die ihre Leser mühelos in ihren Bann zieht. Das liegt jedoch weniger an den Figuren, die mitunter ein wenig eindimensional wirken, sondern vielmehr an Fleischhauers beindruckendem Geschick, fast schon philosophische Betrachtungen zum Tanz - vom klassischen Ballett bis zum Tango und seiner Kultur - zu verbinden mit einer Auseinandersetzung über die langen Schatten der argentinischen und deutschen Geschichte - und die unselige Verstrickung zwischen beiden bis in die jüngste Vergangenheit. Wie schon in Die Purpurlinie und Die Frau mit den Regenhänden erweist sich Fleischhauer als ebenso intelligenter wie spannender Erzähler, der nicht nur durch den Reichtum an Fakten, sondern vor allem durch das mitreißende Engagement für seine Sujets überzeugen kann. Drei Minuten mit der Wirklichkeit zeigt so nicht nur die Begeisterung, die der Tango auszulösen vermag, sondern vor allem auch den Respekt vor dem Geheimnis seiner Schönheit, seiner Geschichten, seiner Trauer. -Peter Schneck
Buch:
Die Inderin: Roman
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom März 2008, Taschenbuch, Verkaufsrang 70530
Product Description Paris im Frühjahr 1867 Aus den dunklen Gewässern der Seine wird die Leiche eines Kindes geborgen. Für die Polizei steht fest Die Mutter des Babys ist schuldig und muss zum Tode verurteilt werden. Aber warum verschwinden plötzlich Zeugen und Beweismaterial? Warum interessieren sich auf einmal die höchsten Regierungskreise für den Vorfall? 100 Jahre später beginnt eine junge Frau über die Hintergründe zu recherchieren. "Spannende Fiktion mit detaillierten Fakten vermischt." Focus
Buch:
Der gestohlene Abend: Roman
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom Okt. 2008, Gebunden, Verkaufsrang 398187
Buch:
Das Buch in dem die Welt verschwand: Roman
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom 1. Nov. 2004, Taschenbuch, Verkaufsrang 61724
Man schreibt das Jahr 1780. Revolutionäre Ideen durchziehen das Land. Mystische Zirkel und Geheimbünde bekämpfen sich allerorten.In der fränkischen Grafschaft Alldorf ist es zu merkwürdigen Todesfällen gekommen, und der junge Arzt und Epidemieforscher Nicolai Röschlaub soll bei der Aufklärung helfen. Wenn es ein Gift war, so hinterlässt es keine Spuren. Eine Verschwörung ist denkbar, doch wen hat sie zum Ziel? Begleitet von einer rätselhaften jungen Frau, macht sich Nicolai auf den Weg an die äußersten Grenzen des Reiches - und gleichzeitig ins Innerste seiner Seele. Die Zeit drängt, denn das Geheimnis ist aus dem Stoff, der eine Welt zerstören kann. In einem verschneiten fränkischen Wald macht der Lizenziat Nicolai Röschlaub eine entsetzliche Entdeckung: Inmitten der Spuren eines heftigen Kampfes liegt eine blutüberströmte Leiche ohne Hände und mit schrecklich zugerichtetem Gesicht. Doch der schlimmste Anblick für den jungen Nürnberger Arzt sind die Augen des Toten, die der Mörder mit einem Dolch an den nächsten Baum gespießt hat, auf dessen scharfer Klinge die Mahnung eingraviert ist: "In te ipsum redi - Schaue in Dich selbst!" Einziger Zeuge der grauenhaften Tat ist eine ebenso geheimnisvolle wie verwirrend verführerische junge Frau ohne Namen, der Nicolai mehr und mehr verfällt. Doch die schöne Unbekannte ist nicht das einzige Rätsel, das sich der Aufklärung des Falles entgegen stellt. Der dubiose Justizrat Di Tassi, der Nicolai in seine Dienste stellt, arbeitet für Machthaber, deren Motive im Dunkeln liegen, und doch ist auch er nur einer von vielen Spielern und Gegenspielern, die versuchen, am Ende des 18. Jahrhunderts die Herrschaft im Deutschen Reich an sich zu reißen. Während Nicolai versucht, das Geheimnis der jungen Schönen zu lüften, gerät er immer tiefer in den Strudel der Gewalt und den verbissenen Kampf zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung, in dessen Zentrum ein Buch steht, das ein neues Zeitalter einläutet und dabei eine alte Welt zum Verschwinden bringt. Souverän und geschickt bedient sich Wolfram Fleischhauer auch in seinem vierten Buch der Mittel des historischen Romans, um eine ebenso spannend wie intelligent konstruierte Handlung aufzubauen. Zwar wirkt die Mischung aus Aufklärungsschwärmerei, feudalistischer Unterdrückung, religiösem Fanatismus und konspirativen Sekten von den Freimaurern bis zu den Illuminaten nicht gerade neu, doch Fleischhauer gelingt es durchaus, dem Bekannten überraschende Aspekte abzugewinnen. Wie schon in seinen früheren Romanen Die Purpurlinie, Die Frau mit den Regenhänden und Drei Minuten mit der Wirklichkeit erweist sich Fleischhauer als Regisseur präzise kalkulierter Effekte und einer Geschichte mit großer assoziativer Dichte und voller Anspielungen auf Philosophie, Kunst und Literatur. Auch wenn sein Buch die Welt nicht zum Verschwinden bringt, Zerstreuung auf höchstem Niveau bietet es allemal! -Peter Schneck
Buch:
Die Verschwörung der Engel
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom 1. Dez. 2005, Taschenbuch, Verkaufsrang 133682
Product Description Die Stadt Mangarath ist schön wie ein Traum - und wohlklingend wie ein Lied Schon aus der Ferne sieht man sie glänzen, und am Stadttor wird der Reisende sofort von einem vielstimmigen Glückschor empfangen. Später locken andere Attraktionen wie die wohltuenden Klangthermen und ein Besuch im Dom der Geräusche. Doch Mangarath hat nicht nur hell klingende Seiten - sondern auch ein dunkles Geheimnis, dem der junge Schmetterlingsmaler Nadil auf die Spur kommen muss ...
Buch:
Drei Minuten mit der Wirklichkeit: Roman
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom 21. Sept. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 239063
Drei Minuten mit der Wirklichkeit Der Tango, "das ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann", so meinte einmal Enrique Santos Discépolo, neben dem Sänger Carlos Gardel wohl der berühmteste Tango-Poet Argentiniens. Entstanden ist der südamerikanische Tanz im 19. Jahrhundert in den Kaschemmen und Bordellen von La Boca, dem Hafenviertel von Buenos Aires. Ähnlich dem Jazz als eine Vermischung unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen, war auch der Tango Ausdruck des Lebensgefühls der Armen, der Minderheiten und der Unterdrückten, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einer komplexen Kunstform entwickelte. Was den meisten Europäern als mysteriöse Mischung aus Erotik und Melancholie erscheint, ist tatsächlich eine Art Sprache, ein intimer Dialog zwischen Mann und Frau, in deren Umarmung, el abrazo, eine Geschichte erzählt wird - mit meist tragischem Inhalt. Guiletta Battin ist neunzehn, frische Hospitantin am Ballett der Deutschen Staatsoper und kurz davor, ihr erstes Engagement zu erhalten. In einem kleinen Berliner Hinterhoftheater trifft sie auf Damián Alsina, einem jungen Argentinier, der mit seiner Tangogruppe dort gerade sein neues Stück einstudiert. Guilietta ist von der mysteriösen Energie des Tanzes ebenso fasziniert wie von Damián selbst und gegen ihren eigenen Willen verliebt sie sich schon bald in den geheimnisvollen Künstler. Ihre Liebe wird von Damián leidenschaftlich erwidert, doch der Traum der beiden Tänzer währt nur kurz. Nachdem Damián die Premiere seines eigenen Stücks vor ausverkauftem Haus sabotiert und das ganze Ensemble im Chaos zurücklässt, verschwindet er nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Giulettas Vater spurlos nach Argentinien. Als die verzweifelte Giuletta ihm dorthin folgt, um ihren Geliebten in den Milongas und Tangobars von Buenos Aires zu suchen, stößt sie auf ein undurchdringliches Netz von Intrigen und Geheimnissen, die sie selbst bald in große Gefahr bringen. Wolfram Fleischhauers Roman beginnt wie eine melodramatische Liebesgeschichte, um schon bald zu einer spannenden Detektivgeschichte zu werden, die ihre Leser mühelos in ihren Bann zieht. Das liegt jedoch weniger an den Figuren, die mitunter ein wenig eindimensional wirken, sondern vielmehr an Fleischhauers beindruckendem Geschick, fast schon philosophische Betrachtungen zum Tanz - vom klassischen Ballett bis zum Tango und seiner Kultur - zu verbinden mit einer Auseinandersetzung über die langen Schatten der argentinischen und deutschen Geschichte - und die unselige Verstrickung zwischen beiden bis in die jüngste Vergangenheit. Wie schon in Die Purpurlinie und Die Frau mit den Regenhänden erweist sich Fleischhauer als ebenso intelligenter wie spannender Erzähler, der nicht nur durch den Reichtum an Fakten, sondern vor allem durch das mitreißende Engagement für seine Sujets überzeugen kann. Drei Minuten mit der Wirklichkeit zeigt so nicht nur die Begeisterung, die der Tango auszulösen vermag, sondern vor allem auch den Respekt vor dem Geheimnis seiner Schönheit, seiner Geschichten, seiner Trauer. -Peter Schneck
Buch:
Drei Minuten mit der Wirklichkeit
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom 2001, Gebunden, Verkaufsrang 357713
Aus der Amazon.de-Redaktion Der Tango, "das ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann", so meinte einmal Enrique Santos Discépolo, neben dem Sänger Carlos Gardel wohl der berühmteste Tango-Poet Argentiniens. Entstanden ist der südamerikanische Tanz im 19. Jahrhundert in den Kaschemmen und Bordellen von La Boca, dem Hafenviertel von Buenos Aires. Ähnlich dem Jazz als eine Vermischung unterschiedlichster kultureller Einflüsse und Traditionen, war auch der Tango Ausdruck des Lebensgefühls der Armen, der Minderheiten und der Unterdrückten, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einer komplexen Kunstform entwickelte. Was den meisten Europäern als mysteriöse Mischung aus Erotik und Melancholie erscheint, ist tatsächlich eine Art Sprache, ein intimer Dialog zwischen Mann und Frau, in deren Umarmung, el abrazo, eine Geschichte erzählt wird - mit meist tragischem Inhalt. Guiletta Battin ist neunzehn, frische Hospitantin am Ballett der Deutschen Staatsoper und kurz davor, ihr erstes Engagement zu erhalten. In einem kleinen Berliner Hinterhoftheater trifft sie auf Damián Alsina, einem jungen Argentinier, der mit seiner Tangogruppe dort gerade sein neues Stück einstudiert. Guilietta ist von der mysteriösen Energie des Tanzes ebenso fasziniert wie von Damián selbst und gegen ihren eigenen Willen verliebt sie sich schon bald in den geheimnisvollen Künstler. Ihre Liebe wird von Damián leidenschaftlich erwidert, doch der Traum der beiden Tänzer währt nur kurz. Nachdem Damián die Premiere seines eigenen Stücks vor ausverkauftem Haus sabotiert und das ganze Ensemble im Chaos zurücklässt, verschwindet er nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit Giulettas Vater spurlos nach Argentinien. Als die verzweifelte Giuletta ihm dorthin folgt, um ihren Geliebten in den Milongas und Tangobars von Buenos Aires zu suchen, stößt sie auf ein undurchdringliches Netz von Intrigen und Geheimnissen, die sie selbst bald in große Gefahr bringen. Wolfram Fleischhauers Roman beginnt wie eine melodramatische Liebesgeschichte, um schon bald zu einer spannenden Detektivgeschichte zu werden, die ihre Leser mühelos in ihren Bann zieht. Das liegt jedoch weniger an den Figuren, die mitunter ein wenig eindimensional wirken, sondern vielmehr an Fleischhauers beindruckendem Geschick, fast schon philosophische Betrachtungen zum Tanz - vom klassischen Ballett bis zum Tango und seiner Kultur - zu verbinden mit einer Auseinandersetzung über die langen Schatten der argentinischen und deutschen Geschichte - und die unselige Verstrickung zwischen beiden bis in die jüngste Vergangenheit. Wie schon in Die Purpurlinie und Die Frau mit den Regenhänden erweist sich Fleischhauer als ebenso intelligenter wie spannender Erzähler, der nicht nur durch den Reichtum an Fakten, sondern vor allem durch das mitreißende Engagement für seine Sujets überzeugen kann. Drei Minuten mit der Wirklichkeit zeigt so nicht nur die Begeisterung, die der Tango auszulösen vermag, sondern vor allem auch den Respekt vor dem Geheimnis seiner Schönheit, seiner Geschichten, seiner Trauer. -Peter Schneck 1
Buch:
Das Buch in dem die Welt verschwand
Autor:
Wolfram Fleischhauer, Ausgabe vom 2003, Gebunden, Verkaufsrang 298349
Aus der Amazon.de-Redaktion In einem verschneiten fränkischen Wald macht der Lizenziat Nicolai Röschlaub eine entsetzliche Entdeckung: Inmitten der Spuren eines heftigen Kampfes liegt eine blutüberströmte Leiche ohne Hände und mit schrecklich zugerichtetem Gesicht. Doch der schlimmste Anblick für den jungen Nürnberger Arzt sind die Augen des Toten, die der Mörder mit einem Dolch an den nächsten Baum gespießt hat, auf dessen scharfer Klinge die Mahnung eingraviert ist: "In te ipsum redi - Schaue in Dich selbst!" Einziger Zeuge der grauenhaften Tat ist eine ebenso geheimnisvolle wie verwirrend verführerische junge Frau ohne Namen, der Nicolai mehr und mehr verfällt. Doch die schöne Unbekannte ist nicht das einzige Rätsel, das sich der Aufklärung des Falles entgegen stellt. Der dubiose Justizrat Di Tassi, der Nicolai in seine Dienste stellt, arbeitet für Machthaber, deren Motive im Dunkeln liegen, und doch ist auch er nur einer von vielen Spielern und Gegenspielern, die versuchen, am Ende des 18. Jahrhunderts die Herrschaft im Deutschen Reich an sich zu reißen. Während Nicolai versucht, das Geheimnis der jungen Schönen zu lüften, gerät er immer tiefer in den Strudel der Gewalt und den verbissenen Kampf zwischen Aufklärung und Gegenaufklärung, in dessen Zentrum ein Buch steht, das ein neues Zeitalter einläutet und dabei eine alte Welt zum Verschwinden bringt. Souverän und geschickt bedient sich Wolfram Fleischhauer auch in seinem vierten Buch der Mittel des historischen Romans, um eine ebenso spannend wie intelligent konstruierte Handlung aufzubauen. Zwar wirkt die Mischung aus Aufklärungsschwärmerei, feudalistischer Unterdrückung, religiösem Fanatismus und konspirativen Sekten von den Freimaurern bis zu den Illuminaten nicht gerade neu, doch Fleischhauer gelingt es durchaus, dem Bekannten überraschende Aspekte abzugewinnen. Wie schon in seinen früheren Romanen Die Purpurlinie, Die Frau mit den Regenhänden und Drei Minuten mit der Wirklichkeit erweist sich Fleischhauer als Regisseur präzise kalkulierter Effekte und einer Geschichte mit großer assoziativer Dichte und voller Anspielungen auf Philosophie, Kunst und Literatur. Auch wenn sein Buch die Welt nicht zum Verschwinden bringt, Zerstreuung auf höchstem Niveau bietet es allemal! -Peter Schneck 1