Product Description Erscheinungsjahr: 2007 7. Aufl. Aus d. Japan. v. Oskar Benl Gewicht: 104 gr / Abmessungen: 177 mm x 108 mm x 9 mm Von Inoue, Yasushi / Übersetzt v. Benl, Oskar Mit einem Jagdgewehr "auf dem wunderlich einsam wirkenden Rücken des Jägers", der seinen Weg durchs Gebirge zieht, fängt alles an. Fasziniert von diesem Bild, schreibt ein Dichter das Gedicht "Das Jagdgewehr". Der einsame Jäger liest das Gedicht in seiner "Jägerzeitung" erkennt sich selbst in den Zeilen wieder und schreibt dem Dichter, genauer: Er schickt ihm die Abschiedsbriefe dreier Frauen, die sein Leben bestimmten: seiner Frau, seiner Geliebten und deren Tochter. Aus drei Perspektiven erzählen diese Briefe die Geschichte seines Lebens, die Geschichte einer verbotenen Liebe, die in Wirklichkeit eine Geschichte der Einsamkeit ist. Und sie erklären, weshalb der Mann mit dem Jagdgewehr so still und einsam seinen Weg geht.
Buch:
Liebe: Drei Erzählungen
Autor:
Yasushi Inoue, Ausgabe vom Sept. 2004, Gebunden, Verkaufsrang 760326
Buch:
Schwarze Flut: Roman (suhrkamp taschenbuch)
Autor:
Yasushi Inoue, Ausgabe vom 29. Januar 2007, Taschenbuch, Verkaufsrang 126947
Roman Erscheinungsjahr: 2007 Aus d. Japan. übers. u. mit e. Nachw. vers. v. Otto Putz Gewicht: 120 gr / Abmessungen: 176 mm x 108 mm x 11 mm Von Inoue, Yasushi / Übersetzt v. Putz, Otto Japan 1949, vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation. Arbeitskämpfe erschüttern das Land, die Staatsbahn kündigt Massenentlassungen an, ihr Generaldirektor Shimoyama Sadanori wird tot aufgefunden. Ein Freitod? Ein Mord, verübt von Kommunisten? Hintergrund der Handlung ist ein bis heute ungelöster, tief im kollektiven Gedächtnis Japans verwurzelter Fall, den der Autor aufgreift, um das Psychogramm des Journalisten Hayami zu entwerfen, der verbissen nach der Wahrheit sucht. Doch es gibt mehr als nur eine Wahrheit. "Schwarze Flut", der erste Roman von Yasushi Inoue, ist Krimi und Gesellschaftsbild in einem. Japan 1949, vier Jahre nach der bedingungslosen Kapitulation. Arbeitskämpfe erschüttern das Land, die Staatsbahn kündigt Massenentlassungen an, ihr Generaldirektor Shimoyama Sadanori wird tot aufgefunden. Ein Freitod? Ein Mord, verübt von Kommunisten? Hintergrund der Handlung ist ein bis heute ungelöster, tief im kollektiven Gedächtnis Japans verwurzelter Fall, den der Autor aufgreift, um das Psychogramm des Journalisten Hayami zu entwerfen, der verbissen nach der Wahrheit sucht. Doch es gibt mehr als nur eine Wahrheit. Schwarze Flut, der meisterhafte erste Roman von Yasushi Inoue, ist Krimi und Gesellschaftsbild in einem. Er bildet mit Der Stierkampf und Das Jagdgewehr eine Trilogie. Yasushi Inoue, geboren 1907 auf Hokkaido, starb 1991. Spät erst wurde Yasushi Inoue (1907-1991) hierzulande mit den Meistererzählungen Das Jagdgewehr und Der Stierkampf bekannt. Nun ist mit Schwarze Flut endlich sein Debütroman von 1950 erschienen, der mit den beiden erstgenannten Texten eine Art Triptychon bildet. Im Zentrum steht das Psychogramm des Journalisten Hayami Takuo, der über den grausamen Mord an dem Generaldirektor der japanischen Staatsbahn Shimoyama Sadanori schreiben soll (der Fall schockierte 1949 tatsächlich ganz Japan) - und im Zuge dessen an den Tod seiner Frau erinnert wird, die mit ihrem Geliebten Jahre zuvor ins Wasser ging. Dabei ist die Schwarze Flut nicht nur Name jenes Gasthauses am Kap Shionomisaki, wo der Doppelselbstmord geschah, sondern zugleich (und vor allem) vielschichtige Metapher für den "schwarzen, riesigen Strom aus unzähligen anmaßenden Augen" einer sensationslüsternen Öffentlichkeit ebenso wie für die Welle alptraumhafter Bilder und Erinnerungen, die an die Oberfläche drängen und Hayami überfallen. Zugleich ist sie auch Symbol der "entsetzlich unbestimmten" Bedrohung, die das düster-nebulöse Geschehen auf jeder Seite des Romans bestimmt - und die im Verlauf der Handlung stetig weiter wächst. Zur Logik dieser geheimnisvoll-emotionalen Unbestimmtheit gehört es auch, dass Schwarze Flut offen endet: "und mit diesem Gefühl, den Blick seltsam distanziert, verließ er das Zimmer". So ist Inoues frühes Meisterwerk nicht zuletzt ein grandioser Vorläufer des Nouveau roman, der den Vergleich mit den besten Büchern von Claude Simon, Alain Robbe-Grillet, Maurice Blanchot oder Marguerite Duras nicht zu scheuen braucht. -Thomas Köster
Buch:
Shirobamba
Autor:
Yasushi Inoue, Ausgabe vom 18. Febr. 1998, Gebunden, Verkaufsrang 834894
Buch:
Meine Mutter: Erzählungen (suhrkamp taschenbuch)
Autor:
Yasushi Inoue, Ausgabe vom 6. Okt. 1990, Taschenbuch, Verkaufsrang 457637
Product Description Kyota Uozu steigt mit seinem Freund und Bergpartner aus der Studentenzeit Otohiko Kosaka auf den Berg Hodaka. Zehn Meter vor der Spitze reißt das Nylonseil, das die beiden verbindet, im Schneesturm auseinander und Kosaka stürzt ab. Direkt nach dem Unfall spekulieren Journalisten über mögliche Todesursachen ob die Qualität des Nylonseils mangelhaft war, die beiden das Seil falsch benutzt haben, Uozu das Seil abgeschnitten hat, um sich selbst zu retten, oder ob es Kosaka war, der sich aus unglücklicher Liebe zu einer verheirateten Frau selbst getötet hat. Uozu wird gezwungen, die schlechte Qualität des Seils unter Beweis zu stellen, um seine eigene Ehre und Unschuld sowie die seines Freundes zu verteidigen. Da er bei der Tochterfirma des Nylonseilherstellers arbeitet, muss er diesen Kampf mit der Unterstützung seines Chefs Tokiwa führen. Kyonosuke Yashiro testet die Stärke des Nylonseils und stellt fest, dass es unter verschiedenen Umständen stärker ist als ein Hanfseil. Hierauf wird Uozu gezwungen, seine Firma zu verlasen. Er verliebt sich in Minako, die Ehefrau Yashiros, doch nachdem der Leichnam von Kosaka gefunden wurde, akzeptiert er den Heiratsantrag von Kosakas Schwester Kaoru - nicht aus Liebe, sondern aus einer Art Verantwortungsgefühl heraus. Er beschließt, nochmals den Berg zu bezwingen, um seine Liebe für Minako zu überwinden. Das Unternehmen endet in einem abermaligen Unglück und seine Verlobte wartet am Fuß des Bergs vergeblich auf ihn.
Buch:
Die Berg-Azaleen auf dem Hira-Gipfel: Erzählungen (Bibliothek Suhrkamp)
Autor:
Yasushi Inoue, Ausgabe vom 6. April 1980, Gebunden, Verkaufsrang 642133
Product Description Erscheinungsjahr: 2005 25. Aufl. Aus d. Japan. v. Oskar Benl Gewicht: 165 gr / Abmessungen: 182 mm x 118 mm x 13 mm Von Inoue, Yasushi / Übersetzt v. Benl, Oskar Mit einem Jagdgewehr "auf dem wunderlich einsam wirkenden Rücken des Jägers", der seinen Weg durchs Gebirge zieht, fängt alles an. Fasziniert von diesem Bild, schreibt ein Dichter das Gedicht "Das Jagdgewehr". Der einsame Jäger liest das Gedicht in seiner "Jägerzeitung" erkennt sich selbst in den Zeilen wieder und schreibt dem Dichter, genauer: Er schickt ihm die Abschiedsbriefe dreier Frauen, die sein Leben bestimmten: seiner Frau, seiner Geliebten und deren Tochter. Aus drei Perspektiven erzählen diese Briefe die Geschichte seines Lebens, die Geschichte einer verbotenen Liebe, die in Wirklichkeit eine Geschichte der Einsamkeit ist. Und sie erklären, weshalb der Mann mit dem Jagdgewehr so still und einsam seinen Weg geht.