Die Kunst des Scheiterns Guter Rat scheint heutzutage nicht mehr teuer. Literarisch gesehen. Beschreiten die einen den schon reichlich ausgetretenen Jakobsweg, um von ihrer Selbstfindung Meldung zu machen, so empfehlen andere Zeitgenossen, sich selbst mehr zu lieben. Innehalten, Loslassen, Selbsterkenntnis, Läuterung, das moderne Mantra der Menschwerdung. Der Mann, um den es hier geht, weiß es allerdings besser. Er hat die Tiefen, präziser, die Untiefen des Daseins mehr als gründlich ausgelotet. Und wenn eine Koryphäe wie der berühmte Psychoanalytiker Arno Gruen von einem "bewegenden Buch" spricht, "voller Kühnheit, Mitgefühl, Kreativität [?] und politische[r] Intelligenz" ? dann spürt man ein wenig vom Gewinn, der jedem Scheiternden winkt. Konstantin Wecker hat ein großes kleines Buch vorgelegt! Achtzehnter Geburtstag im Knast zu Hannover. Eine erste Weichenstellung. Hier konnte nur noch der Mystiker Meister Eckhart und einer seiner Sprüche Trost bieten. Begleitet von seinen Lieblingsdenkern führt Wecker, dem wir einige der zartesten Bilder des deutschen Songwriterkanons verdanken, durch sein an Missbräuchen und haarsträubenden Irrwegen weiß Gott nicht armes Leben. Keine Biografie im handelsüblichen Sinne erwartet den Leser; mehr eine "unvollendete Skizze" und schmerzliche Innenschau auf die Bruchstellen eines Lebens, die nach qualvollen Jahren zu Erkenntnissen wurden: Man ist kein Puccini, sondern ein schlichter Bänkelsänger, kein Großdichter ? aber ein Liedermacher! Dieter Hildebrandt, der Freund, riet ab vom Buchtitel. Zu sehr würden sich Kritiker eingeladen fühlen, damit zu spielen. Sollen sie doch. Wecker seinerseits weiß mit der Kunst des Scheiterns zu spielen. Fassungslosigkeit allerdings ergreift ihn dann doch angesichts seines damaligen Kokser-Ichs, das 1995 im "protzigen Eispalast" in München-Grünwald buchstäblich durch die Hölle ging. Im etwas ausufernd geratenen Anhang gibt er uns seine persönliche kraftspendende Literaturliste an die Hand. Erneut stoßen wir auf Arno Gruen und sein erhellendes Buch Der Fremde in uns. Konstantin Wecker hat diesen Fremden in sich entdeckt und in die Schranken verwiesen. Kluge und ernsthafte Variationen über das Thema "Genug ist nicht genug." -Ravi Unger
Buch:
Das Dschungel LIEDERbuch: Noten und Texte zum Musical
Autor:
Christian Berg, Konstantin Wecker, Ausgabe vom 1. Nov. 2002, Gebunden, Verkaufsrang 157660
Product Description Rund 100 Jahre ist es her, dass Rudyard Kipling ein Werk schuf, das seitherGenerationen von Kindern und Erwachsenen anrührt und begeistert Das Dschungelbuch.Seit 100 Jahren ist das Dschungelbuch die Basis unzähliger Adaptionen inBildbänden, Filmen und Bühnenbearbeitungen, die eines immer wieder zeigenNie hat das Schicksal Moglis an Faszination verloren - wie es kaum einenBücherschrank gibt, in dem wir seine Abenteuer vermissen. So war es nureine Frage der Zeit, bis sich zwei bekannte Autoren an das Abenteuer wagten,das Dschungelbuch in ein Musical umzusetzen - und die prompt einen Riesenerfolghaben. Konstantin Wecker und Christian Berg ist eine Bearbeitung des Klassikersgelungen, die Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert; die dazuherausfordert, die Lieder nachzusingen und die Erlebniswelten nachzuempfinden.Das Musical ist der Beweis, dass auch eine Computergeneration sehr wohlbereit sein kann, der Phantasie wieder Raum zu lassen. Jetzt liegt DasDschungel LIEDER buch vor. Es ist nicht bloß eine Zusammenfassung von Textenund Noten, sondern auch eine spannende Reportage. Es ist die Geschichtedes Dschungelbuches, Geschichten um das, was Bühne, Film und Fernsehenaus dem Dschungelbuch machten. Sie erfahren einiges zur Regiearbeit undzur Entstehung des Musicals - und in allem wird spürbar, dass diese Autorendie Kinder ernst nehmen. Es war sicher kein Zufall, dass bereits unmittelbarnach der Vor-Premiere des Musicals in Cuxhaven Kinder nach dem Text des"Dschu-Dschu-Songs" fragten. Dass sie den geheimnisvollen "Schlangensong"nachsingen wollten und "Keine Feier ohne Geier" zum Ohrwurm erkoren ...Wenn den Besuchern die einprägsamen Lieder nicht aus dem Kopf gehen...wenn man sich ein hübsches Souvenir zur Veranstaltung schenken will...wenn man die CD schon hat und ganz begeistert ist... wenn man das Dschungelbuchliebt und alles dazu haben will ... oder wenn man ...
Buch:
die kunst des scheiterns: tausend unmögliche wege, das glück zu finden
Autor:
Konstantin Wecker, Ausgabe vom Okt. 2007, Gebunden, Verkaufsrang 245903
Aus der Amazon.de-Redaktion Guter Rat scheint heutzutage nicht mehr teuer. Literarisch gesehen. Beschreiten die einen den schon reichlich ausgetretenen Jakobsweg, um von ihrer Selbstfindung Meldung zu machen, so empfehlen andere Zeitgenossen, sich selbst mehr zu lieben. Innehalten, Loslassen, Selbsterkenntnis, Läuterung, das moderne Mantra der Menschwerdung. Der Mann, um den es hier geht, weiß es allerdings besser. Er hat die Tiefen, präziser, die Untiefen des Daseins mehr als gründlich ausgelotet. Und wenn eine Koryphäe wie der berühmte Psychoanalytiker Arno Gruen von einem "bewegenden Buch" spricht, "voller Kühnheit, Mitgefühl, Kreativität [?] und politische[r] Intelligenz" ? dann spürt man ein wenig vom Gewinn, der jedem Scheiternden winkt. Konstantin Wecker hat ein großes kleines Buch vorgelegt! Achtzehnter Geburtstag im Knast zu Hannover. Eine erste Weichenstellung. Hier konnte nur noch der Mystiker Meister Eckhart und einer seiner Sprüche Trost bieten. Begleitet von seinen Lieblingsdenkern führt Wecker, dem wir einige der zartesten Bilder des deutschen Songwriterkanons verdanken, durch sein an Missbräuchen und haarsträubenden Irrwegen weiß Gott nicht armes Leben. Keine Biografie im handelsüblichen Sinne erwartet den Leser; mehr eine "unvollendete Skizze" und schmerzliche Innenschau auf die Bruchstellen eines Lebens, die nach qualvollen Jahren zu Erkenntnissen wurden: Man ist kein Puccini, sondern ein schlichter Bänkelsänger, kein Großdichter ? aber ein Liedermacher! Dieter Hildebrandt, der Freund, riet ab vom Buchtitel. Zu sehr würden sich Kritiker eingeladen fühlen, damit zu spielen. Sollen sie doch. Wecker seinerseits weiß mit der Kunst des Scheiterns zu spielen. Fassungslosigkeit allerdings ergreift ihn dann doch angesichts seines damaligen Kokser-Ichs, das 1995 im "protzigen Eispalast" in München-Grünwald buchstäblich durch die Hölle ging. Im etwas ausufernd geratenen Anhang gibt er uns seine persönliche kraftspendende Literaturliste an die Hand. Erneut stoßen wir auf Arno Gruen und sein erhellendes Buch Der Fremde in uns. Konstantin Wecker hat diesen Fremden in sich entdeckt und in die Schranken verwiesen. Kluge und ernsthafte Variationen über das Thema "Genug ist nicht genug." -Ravi Unger 1
Buch:
Der Klang der ungespielten Töne - Roman
Autor:
Konstantin Wecker, Ausgabe vom 1. März 2006, Taschenbuch, Verkaufsrang 65180
Der Klang der ungespielten Töne Im Roman Der Klang der ungespielten Töne des Münchner Komponisten, Pianisten und Liedermachers Konstantin Wecker geht es um die Stille. Dies könnte manchen, der den Vollblutmusiker aus frühen Tagen kennt, durchaus überraschen. Es gab Zeiten, so erzählt man sich, da schwebte Wecker manches Mal gegen Mitternacht über eine von seiner damaligen Wohnung in das "Kaffee Giesing" führende Treppe direkt auf "seine" Bühne herab. Er setzte sich an den Flügel und malträtierte das Instrument und seine Stimme virtuos aber so kraftvoll und laut, dass man sich bisweilen Sorgen um den Mann machte, der da ganz offenbar - wer weiß wovor - in den Lärm flüchtete. Lärm ist es auch, der Anselm Cavaradossi Hüttenbrenner, dem Ich-Erzähler in Weckers Roman, beinahe endgültig um Hören und Sehen bringt. Es ist der Lärm der kommerziellen Musikindustrie in die der junge Musiker hineingerät, weil er schnell Geschmack an dem schnellen Geld bekommt, das er in den Studios verdienen kann. Um Musik selbst geht es hier niemandem mehr. Doch dann begegnet er eben hier einem Mann namens Karpoff, der von ihm Unerhörtes verlangt: Er solle sich Zeit lassen. "Zum Teufel mit der Zeit! Ich war ungeduldig, voll überschäumenden Temperaments. Ich hasste es, mir Zeit zu lassen." Doch diese Begegnung ist ein Wendepunkt im Leben Anselm Cavaradossi Hüttenbrenners ? "Ich habe mich verloren und doch alles gewonnen", lässt Wecker Cavaradossi seine Erzählung beginnen. "Nun, da ich mich all dessen entledigen konnte, womit und wofür ich mein Leben lang gelärmt habe, hier, mitten im Trubel der Stadt, begegne ich der Stille. (?) Und so höre ich endlich hinter den Laut, und weil ich höre, sehe ich, und weil ich sehe, weiß ich mich verbunden mit allem, was tönt." Wie Anselm Cavaradossi Hüttenbrenner hat auch Wecker seine Lektion gelernt. Er fürchtet die Stille nicht mehr! Der Klang der ungespielten Töne ist ein - schöner - Beleg dafür. "Nichts", heißt es an einer Stelle, "ist zu vergleichen mit der Glückseligkeit solcher Hingabe an das Wesentliche, da es einen kurz erahnen lässt, was menschenmöglich wäre. Nichts ist zu vergleichen mit den Freuden der Bescheidenheit nach einem Leben allmächtigen Wahns". -Andreas Vierecke
CD:
Die Kunst des Scheiterns
Audio CD, Verkaufsrang 43277
Preis:
19,95 EUR (Ab 20 € Bestellwert versandkostenfrei, Lieferbedingungen s.u.)
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Buch:
Das große Jim-Knopf-Liederbuch: Alle Lieder aus dem Musical
Autor:
Konstantin Wecker, Christian Berg, Ausgabe vom 1. Januar 2000, Gebunden, Verkaufsrang 415772
Buch:
Ich singe, weil ich ein Lied hab': Das Beste aus dreißig Jahren in Noten, Texten und Bildern
Autor:
Konstantin Wecker, Ausgabe vom 25. April 2003, Taschenbuch, Verkaufsrang 131188